Der
Bedarf an frischem Gemüse hat, nicht zuletzt aus dem Bewusstsein für eine gesunde,
vielseitige Ernährung "stetig" zugenommen. So ist der Anteil der Gemüsekulturen
auf unserem Hof verhältnismäßig hoch: innerhalb einer siebengliedrigen landwirtschaftlichen
Fruchtfolge
werden ca. 30 ha Gemüse kultiviert. So finden Sie auf unseren Äckern abwechselnd
mit Getreide, Klee, Kartoffeln, Gründüngungspflanzen etc... ein reichhaltiges
Sortiment an unterschiedlichsten Gemüsearten.
Möhren, Rote Bete, Kürbisse, Zwiebeln werden großflächig als sogenanntes
"Feldgemüse" von unserem landwirtschaftlichen Team angebaut (ca. 12 ha).
Ein Großteil der Ernte dieses "Feldgemüses" wird in Kühllagern eingelagert
und vom Herbst bis zum Frühjahr aufbereitet, sortiert und verkauft. Dagegen
für Kräuter, Salate, Bohnen, Knollenfenchel,
Lauch, Zucchini, Kohl etc... ist unserer Gärtnereimannschaft zuständig.
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Das
Gemüse in unserer Fruchtfolge
1. Jahr: Klee-/Luzernegras
2. Jahr: Klee-/Luzernegras
Umbruch im September: Wickroggen
3. Jahr: Kartoffeln/(starkzehrendes) Gemüse
4. Jahr: Getreide
Zwischenfrucht: Wickroggen
5. Jahr: Gemüse/Kartoffeln
6. Jahr: Getreide
Zwischenfrucht: z.B. Wickroggen, Senf.
7. Jahr: (schwachzehrendes) Gemüse
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Hier wird nun, wenn man die Gewächshäuser mit einbezieht, fast
das ganze Jahr gesät, gepflegt und geerntet.
Dieser "Intensivgemüsebau" beansprucht auch den Boden in hohem Maße. Deshalb ist
gerade hier die Eingliederung in die landwirtschaftliche Fruchtfolge von großer
Wichtigkeit: Das Klee-, bzw. Luzernegras vermittelt den "Starkzehrern" (im dritten
Jahr, z.B. Kohl, Fenchel,...) die nötige Triebkraft und eine ausgezeichnete Bodenstruktur
durch den nachfolgenden Wickroggen. Für Salate, Bohnen, Möhren und andere "Schwachzehrer"
finden wir im siebten Glied der Fruchtfolge den nötigen "ausgereiften Boden".
Und durch den vorausgehenden Zwischenfruchtanbau bei allen drei Hackfruchtgliedern
kann der hofeigene Dünger (Gülle, Kompost) im Herbst
ausgebracht werdern und sich mit der Erde verbinden.
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