Landwirtschaft
 
Landbau natur- und menschengemäß...
 
 
Der neue StallAls biologisch-dynamische Landwirte sehen wir unseren Hof als einen Betriebs-Organismus an. So gehören die Betriebszweige Ackerbau mit Futter- und Gemüsebau, die Viehhaltung und die gärtnerischen Gemüsefelder wie Organe zu einem übergeordneten Ganzen. Nur durch die Integration dieser Teilbereiche kann ein möglichst geschlossener Stoffkreislauf entstehen: die Rinder im Stall liefern mit ihrem Mist den wertvollen Dünger (Mist und Gülle), der –auf dieRinder Wiesen und Felder ausgebracht– ein gesundes Wachstum von Futter und Feldfrüchten ermöglicht. Der Feld-Futterbau mit Kleegras ist eine wichtige Futtergrundlage für unsere Viehherde. Dabei bindet der Klee den Stickstoff aus der Luft und macht ihn auch den Folgefrüchten verfügbar. Mehrjährige Klee-Pflügen oder Luzernegrasschläge bewirken zudem eine "biologische" Bodenbearbeitung - die tiefgehenden, stark verzweigten Wurzeln fördern das Krümelgefüge und die BodenMöhrenerntestruktur, sorgen für eine gute Durchlüftung und bieten den Bodenorganismen Nahrung: "Düngen heißt, den Boden beleben". Die Gemüsefelder der Gärtnerei können so in eine vielgliedrige Fruchtfolge aus Futterpflanzen, Getreide und Hackfrüchten der Landwirtschaft einbezogen werden. Zugleich haben wir für die Kühe ein besonders reichhaltiges Futterangebot: die von der Marktware aussortierten Möhren, Kartoffeln und Chicoreewurzeln bereichern ihren "Speiseplan" im Winterhalbjahr. Walter der Pfau